"Was passiert, wenn wir in unserem angeborenen Zustand der Begeisterung bleiben, tiefe Verbundenheit erfahren und zugleich unser Bedürfnis nach Autonomie ausleben und ein Leben lang ununterbrochen spielen?"

 

(André Stern,  aus: "alphabet", dem Buch zum Film) 

"Ich kann nicht malen!"

So oder so ähnlich lauten die Antworten, wenn ich mit jemanden über meinen Beruf spreche. 

 

Für das Malen im Malort braucht es kein Talent - gibt es sogar kein Talent, dieses Spiel fällt jedem leicht. Es legt sich jeder seine Welt an - nach seinen Maßstäben, sie wird nicht bewertet oder verglichen. 

Die Bilder kommen aus der "organischen Erinnerung" - aus der Zeit an die wir uns nicht mehr bewusst erinnern können. Sie ist eine Aufspeicherung in den Zellen eines jeden Menschen, dadurch kommen in dieser geschützen Welt des Malortes auch genau diese Bilder wieder zum Vorschein - bei einem jeden von uns, wenn er über längere Zeit dazu Gelegenheit hat.

 

Vielleicht haben Sie jetzt Lust, es auszuprobiern.

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, im Malort die Freiheit zu genießen, das malen zu können, was sich Ihnen aufdrängt.

Vielleicht ist jetzt die Gelegenheit gekommen, die Beurteilung früherer Lehrer oder Eltern zu überwinden, die behauptet hätten, sie können nicht zeichnen.

Vielleicht ist hier der Ort, wo Sie mit Ihrem Kind etwas gemeinsam erleben können und doch jeder auch für sich. 

 

Sie werden sehen, wie leicht es dem kleinen Kind fällt, eine Spur zu hinterlassen.Eventuell bemerken Sie auch, wie Kinder, die schon sehr viel aushalten haben müssen an Kritik und Belehrung wieder zu sich selbst finden - nachdem Schicht für Schichte abgetragen wurde und sie werden sehen, wie leicht es Ihnen fällt, wieder zu Ihrer Spur zurückzufinden und wie schön, lustvoll und angenehm das ist!

 

Das Malspiel im Malort ist keine Therapie, aber sie wirkt therapievorbeugend!