"Was passiert, wenn wir in unserem angeborenen Zustand der Begeisterung bleiben, tiefe Verbundenheit erfahren und zugleich unser Bedürfnis nach Autonomie ausleben und ein Leben lang ununterbrochen spielen?"

 

(André Stern,  aus: "alphabet", dem Buch zum Film) 

Ausstellung im LDZ

 

 

Am Linzer Hauptbahnhof befindet sich das LDZ - das Landesdienstleistungszentrum. In der Abteilung für Bildung und Gesellschaft bot sich die Gelegenheit, das Malspiel und den Malort zu präsentieren. 

In einer inspirierenden Zusammenarbeit mit Isabella Fackler (lebensraumatelier.at) und Linda Tinsobin (Malort Traunsee) wurden die kahlen grauen Wände mit Bildern aus dem Malort belebt. 

Bei dieser Präsentation geht es aber nicht um das Ausstellen der gelungensten Bilder, sondern darum, zu zeigen, dass die Spur der Menschen universell ist und einem vorgegebenen Ablauf folgt. 

Begleitend finden sich wunderbare großformatige Photographien, die die zauberhaften Details, die das Spiel im Malort ausmachen, zeigen. 

 

Zitate von Arno Stern, Gedanken zum Malspiel und Erläuterungen zu den ausgewählten Bildern fügen sich zu dem Reigen.

 

Im Foyer zur Ausstellung haben wir einen Palettentisch, Pinsel, Papier, eine bunt gewordene Malwand aus einem ehemaligen Malort arrangiert, um die wenigen notwendigen Instrumente aus dem Malort fassbar zu machen!

 

In den nächsten 1-2 Jahren bleibt die Ausstellung bestehen und Sie können die Gelegenheit nutzen, sich selbst ein Bild zu machen!

 

 

Publikationen

Für UNSERE KINDER - Ausgabe 2/2016 - Das Fachjournal für Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit

 

In der Vielfalt die eigene Spur finden - Entwicklung einer subjektiven Ästhetik im Kindesalter

 

Uns umgibt eine Welt, die durch und durch designt ist - alles und jedes Detail wird überfrmt, verschönert und behübscht, nicht immer mit Erfolg. Schönsein ist das höchste Ziel? Darüber - und über Fragen des Geschmacks - zerbrechen sich seit Jahrhunderten schon Philosophie, Kunst und Kunstkritik den Kopf. Doch muss immer alles schön sein? Wie spannend ist es, sich auf die Spuren von Banalem, Gräulichem oder Unästhetischem zu machen? Letztlich ist es das unbewertete Spiel, fernab jedes Geschmacksurteils, das die Persönlichkeit des Kindes stärkt und die eigene Spur finden lässt.

 

 

 

Für KITA aktuell - Ausgabe: 01/2016  Fachzeitschrift für KindergartenpadagogInnen und das Management im Kindergarten

http://www.kita-aktuell.at/ 

 

Kind und KünstlerIn, Begegnungen anbahnen und Kindern ihre Spur finden lassen

 

 

Die Spuren des Kindes auf dem Papier geschehen ohne künstlerische Absicht

 

■ »Kinderbilder« treffen ins Herz, sie sind spontan und eigenschöpferisch und zeugen vom Erleben der Kinder. Der Zugang zu Kunstwerken aus bildender Kunst, Musik oder Architektur und ihren SchöpferInnen, den KünstlerInnen ist eine Bereicherung. Das Wissen darüber, dass hier aber zwei wesentliche Dinge vermischt werden, nämlich das »Kunstwerk« und die »Bildspur«, sollte zu Allgemeinwissen werden. Für das Wachsen des Kindes ist dieses Wissen über einen getrennten Umgang der beiden Dinge von wesentlicher Bedeutung.